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Peter Schoberl befasst sich seit seiner Kindheit mit Rabenvögeln. Er ist ein grosser Tierfreund, besitzt einen Schäferhund, zwei Frettchen und eine riesengrosse Freivoliere mit Kleinvögeln. Fast jeden Tag widmet er sich ca. sechs Stunden der Pflege und Betreuung seiner Tiere, was ihm grossen Spass bereitet.

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Peter Schoberl - "Der Rabenvater"

Mein name ist Peter Schoberl und seit meiner Kindheit befasse ich mich mit Rabenvögeln. Sah ich irgendwo eine Voliere mit diesen Vögeln, vergass ich alles um mich herum und war nur noch fasziniert von diesen schönen klugen Tieren.

Ich bin ein grosser Tierfreund, besitze einen Schäferhund, zwei Frettchen und eine riesengrosse Freivoliere mit Kleinvögeln. Fast jeden Tag bin ich ca. sechs Stunden mit der Pflege und Betreuung meiner Tiere beschäftigt, und es macht mir grossen Spass.
Als ich so um die zweiundzwanzig Jahre alt war, hörte ich plötzlich ein Flügelrauschen und einen tiefen melodischen Klang. Ich bremste mein Moped ab und sah in die Höhe – in diesem Augenblick machte ein grosser schwarzer Vogel einen Luping über mir. Mir wurde sofort klar: Das muss ein Kolkrabe sein!
Fasziniert blickte ich zu dem Vogel – mein Herz schlug schneller und ich beschloss dem Kolkraben nachzufahren. Nach ca. 1,5 km flog der Vogel in Richtung einer Felswand. Sehr früh am nächsten Morgen war ich schon in unmittelbarer Nähe der Felswand. Ich versteckte mich gut und beobachtete das Gebiet. Erst nach langen vier Stunden flog der Kolkrabe zu seinem Horst in dem vier schon fast flügge Junge waren. Mir war klar, dass dieser grosse schwarze Vogel mich schon lange beobachtet hatte, obwohl ich ihn nicht sah. Nun musste er aber den Horst dringend anfliegen, da die Jungen schon sehr hungrig waren. In diesem Moment wusste ich, dass der Kolkrabe nicht nur der grösste, sondern auch der intelligenteste unter den Rabenvögeln ist.
Von da an begann mein Leben mit den Kolkraben...

 

Achim und Cora

Bei einem Spaziergang fand ich ein junges geschwächtes und durchnässtes Kolkrabenweibchen, ich nannte es „Cora“.
Durch Zufall kam ich zu einem jungen Kolkrabenmännchen, dass ich „Achim“ nannte. Mit viel Freude und Liebe zog ich die beiden Vögel gross. Mir lag sehr viel daran diesen beiden schwarzen Gesellen zur gegebenen Zeit die Freiheit zu schenken!

Inzwischen sind sie schon sechzehn Jahre alt und leben in absoluter Freiheit. Bis zum heutigen Tag bin ich ihr Ziehvater geblieben – sie haben mich total in ihr Leben mit einbezogen.

Von Jahr zu Jahr wird mein Leben mit Achim und Cora spannender und interessanter. Mit meinen beiden treuen Gesellen erlebe ich Höhen und Tiefen.

 

Meine Ranch

Heute besitze ich eine Hobbyranch, meine einheimischen Kleinvögel sind in artgerechten, naturgetreuen Volieren untergebracht. Meine Frettechen geniessen ebenfalls ihr Leben auf meiner Ranch.

 

Von wo bin ich

Ich lebe in Vorarlberg (Österreich), das liegt im sogenannten Rheintal, im Drei-Ländereck Schweiz, Österreich und Deutschland, in der Nähe des Bodensees.

 

Corvus Corax

Beschreibeung des Kolkraben
Allgemeines: Grösse: ca. 64 cm, er kann eine Flügelspannweite von bis zu 1,25 Meter erreichen
Sein Schwanz ist lang und keilförmig. Der Lebensraum des Kolkraben sind Felsen, Gebirge und Wälder.

Da er auch Aasfresser ist, bevorzugt er Mülldeponien. Durch dieses Futterangebot vermehrt sich der Kolkrabe stark. Bei Schliessungen von Mülldeponien kommt es zwangsläufig zu Futternot - dann kann es passieren, dass der Vogel leider Kleintiere anfällt. Aber schuld daran ist wieder einmal der Mensch.

Von einem gesunden, starken Kolkrabenpaar werden sogar Raubvögel vom Adler bis zum kleinsten Falken aus ihrem angestammten Revier vertrieben.

Durch meine langjährige Erfahrung mit Kolkraben gibt es aus meiner Sicht keinen intelligenteren Vogel. Mit seiner Flugfähigkeit ist der Kolkrabe unschlagbar. Er ist der einzige Vogel, der von Natur aus einen Luping macht. Bei Revier- und Balzflügen kann man dies immer wieder beobachten.

Wenn Achim und Cora auf einem Arm sitzen, fasziniert mich immer wider ihr stahlblaues Gefieder. In meinem Film ist dies sehr gut zu sehen.

Sozialverhalten:
Kolkraben haben einen Bund fürs Leben: sollte ein Partner umkommen wird nach einiger Zeit wieder ein neuer gesucht. Sehr starkes Revierverhalten in der Brut und Aufzucht. Gutes Sozialverhalten an Futterplätzen. Rabeneltern sind sehr fürsorglich - für ihre Jungen würden sie sogar ihr Leben riskieren!

Wenn die Jungen selbständig sind, werden sie aus dem Revier vertrieben.
Deshalb ist das Schimpfwort „Rabeneltern“ für mich völlig fehl am Platz.

 

Mythen und Sagen

Den Germanen galt der Kolkrabe als „heiliges Tier“. Im Gefolge von Odin, dem mächtigen Kriegsgott der Germanen, befanden sich Kolkraben, die der Gott als Kundschafter in die Welt entsandte.

Wo immer der schwarze Gefährte Odins erschien, war Übersinnliches im Anzug. Nicht umsonst hatten die Wikinger auf ihren Entdeckungsreisen Raben an Bord ihrer Schiffe – Raben sind hervorragende Flieger und so wurde Grönland entdeckt.

Heute sind die Aufgaben des Kolkraben – als Kundschafter und Wegweiser weitgehend vergessen, geblieben ist sein Ruf als Unheilverkünder.

Im Volksglauben gilt der Rabe bis heute als ein Bote des Todes. Seine imposante Statur, sein schwarzblauer schillerndes Gefieder und seine markante Stimme, machten ihn zum idealen Verbündeten des Bösen.

Heute erinnert nur mehr das Sternbild des Raben am nächtlichen Himmel an seine Aufgaben als Kundschafter und Wegweiser des Menschen.

Im flüchtigen Kontakt zeichnen sich diese scheuen Gesellen durch Klugheit und äusserste Vorsicht aus.

 

Kolkraben in Gefangenschaft

Meine Ansicht: Kolkraben in Gefangenschaft zu halten finde ich sehr traurig. Da er in der Freiheit wuchtige, kraftvolle Balzflüge zeigt, werden ihm immer wieder in Gefangenschaft die Flügel gestutzt, damit er sein Weibchen nicht zu sehr verletzen kann.
Früher oder später werden diese Vögel in der Gefangenschaft verhaltensgestört. Mit diesen Kolkraben werden dann Forschungen durchgeführt. Solche „Forschungen“ sind meiner Meinung nach nicht mit freilebenden Tieren zu vergleichen.

Rechtslage: Diese ist von Land zu Land verschieden.
Teils gilt ein generelles Halteverbot, teils Halteerlaubnis nur in Gefangenschaft.
Meine Beobachtung: Traurige Zustände herrschen gerne dort, wo kaum Kontrollen durchgeführt werden!

 

Tipps zur Aufzucht

Richtige Fütterung: 90% Fleisch (Schaffleisch, Rindfleisch, Wildfleisch, am besten als Faschiertes und das immer wieder anfeuchten), 10% z.B. Haferflocken, Obst und Eier, oder Vollkorn in Milch aufweichen
ca. alle 60 - 90 Minuten Füttern.

Tipps zur Aufzucht: Der Vogel muss abgetragen und entwöhnt werden: Bevor er flügge ist, muss er "abgetragen" werden damit er sein Revier kennenlernt! Ausserdem muss er von fremden Leuten entwöhnt werden, ansonsten würde er womöglich nach Erreichen der Geschlechtsreife die fremden Leute attackieren!

Anfliegen auf die Hand: muss dem Vogel beigebracht werden. Am besten trainiert man so, dass man ihn wo absetzt, und ihn dann mit dem Futter in der Hand anlockt. Dabei lernt er den Flug auf die Hand.

Selbstverständlich sollte die Haltung, wie auch das Training in einem passenden Umfeld statfinden - d.h., nicht unbedingt direkt in Städten und Dörfern. Weiters ist auch zu bedenken, dass für eine Haltung je nach Region zuvor eine Genehmigung eingehlt werden muss (siehe Rechtslage)

Ebenso sollte der Betreuung mindesten täglich 2 bis 4 Stunden gewidmet werden - ansonsten rate ich, "lieber Finger weg davon!"

 

Der Film

"DER MANN DER MIT KOLKRABEN SPRICHT" Die Freundschaft zwischen dem “Rabenmann” Peter Schoberl und dem Kolkrabenpärchen Achim und Cora besteht seit über 16 Jahren.

Während dieser Zeit haben die beiden Raben “ihrem Menschen” einen ungewöhnlichen Einblick in ihr Leben ermöglicht.

Einzigartige Bilder berichten vom Heranwachsen der Kolkraben, ihrem ersten Horstbau und der Aufzucht ihrer Jungen.  Dieser einzigartige Videofilm auf VHS und DVD, erzählt die ungewöhnliche Beziehung zweier Kolkraben zu einem Menschen.

Kolkraben gehören zweifellos zu den interessantesten Charakteren der Vogelwelt, aber ihr Verhältnis zum Menschen ist äusserst gespannt. Bis heute gilt der Kolkrabe im Volksmund als ein “Bote des Todes” und die berühmte “Rabenmutter” ist längst sprichwörtlich geworden.

Mit diesen Vorurteilen räumt “Rabenmann” Peter Schoberl auf. Er zeigt Kolkraben aus einem völlig neuen Blickwinkel. Dabei ist keine einzige Szene aus diesem Film gestellt.

Ein besonderer Höhepunkt sind die dramatischen Revierkämpfe der Kolkraben, die im Kampfflug bis zu 250 Stunden-kilometer erreichen.  Achim und Cora sind keine dressierten Tiere, die Kunststücke vorführen, sondern freie Kolkraben, die einem ganz bestimmten Menschen in Freundschaft verbunden sind.

Diesen Film können sie direkt über mich beziehen! Als VHS-Kassette oder als DVD